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Dr. Thomas Forster

Kurze Vorstellung

Dr. Thomas Forster ist promovierter Diplom-Kaufmann. Aufgrund seiner langjährigen Führungs­erfahrungen sowohl als CEO und CRO global agieren­der Unternehmen im produzierenden Gewerbe sowie als selbstständiger Unternehmensberater und Interim Executive Manager besitzt er vielfältige praktische Erfahrungen in der Business Transformation und der Unternehmenswertsteigerung. Sein umsetzungsori­entierter Ansatz führte zu signifikanten Erfolgen bei der organisatorischen, strategischen und finanziellen Neuausrichtung von Unternehmen durch Cross-Selling, Personalanpassungen, Produktbereinigungen, Prozessoptimierungen und Realisierung von Synergien. Er ist seit 2017 Senior Executive Partner der SEViX GROUP.

SEViX: Herr Dr. Forster, was müssen mittelständische Unternehmen unbedingt tun, damit sie zukunftsfähig bleiben?
Dr. Forster: In Zeiten großer Umbrüche wird Business Transformation zur wichtigsten strategischen Herausforderung für Unternehmen. Der Wert von Unternehmen liegt geradezu in dessen Fähigkeit, Wandel zu erkennen, zu gestalten und das Geschäftsmodell permanent zu transformieren. Die Digitalisierung ist ein epochaler Umbruch, der die Unternehmenslandschaft völlig neu vermessen wird. Mittelständische Unternehmen müssen daher zu einem Treiber von Wandel und nicht zu einem Getriebenen werden.
SEViX: Herr Dr. Forster, was ist für die Business Transformation essentiell?
Dr. Forster: Die klare Erkenntnis, ein gemeinsames Ziel und Verständnis des Managements oder der Eigentümer für die Notwendigkeit einer Business Transformation ist essentiell. Nur das nachhaltige Vorleben durch die Eigentümern oder der ersten Führungsebene im Transformationsprozess wird dazu führen, dass sich auch ein gleiches Veränderungs-Bewusstsein und Commitment im mittleren Management, auf der Abteilungsleiterebene und bei anderen Multiplikatoren im Unternehmen entwickeln wird.
Unerlässlich für jede Transformation sind betriebswirtschaftlichen Schlüsselkennzahlen (KPI‘s). Eine eindeutige Roadmap, an wem sich das Unternehmen im Wettbewerb orientiert, mit wem es sich im Benchmark vergleicht, ist essentiell. Leistungskennziffern von Wettbewerbern geben nicht nur Möglichkeiten zur eigenen Markt-Positionierung, sondern auch Orientierung. Sie kann ganze Belegschaften und Unternehmen für die Veränderungsprozesse zusammen schweißen.
SEViX: Was muss in jedem Transformationsprozess bei mittelständischen Unternehmen im Fokus stehen?
Dr. Forster: Als größtes Kernprojekt in jedem Transformationsprozess ist die Strategieentwicklung, welche einem gemeinsamen Strategieentwicklungsprozess vom Management des Unternehmens geleistet werden muss. Sowohl eine klare Strategie als auch ein eindeutiges Geschäftsmodell, das auf identifizierten Wettbewerbsvorteilen USP‘s basiert, ist essentiell für den Transformationsprozess. Auch Vision, Mission oder Leitvorstellungen sind zu entwickeln und in der Unternehmenskultur zu verankern. Gleiches gilt für die Zielmatrix bis auf Abteilungs- und Mitarbeiterebene. Die Festlegung von Maßnahmen und Meilensteinen mit klaren Verantwortungen sollten sich in einem fundierten mittelfristigen Business Plan und einer Zielorganisation wiederfinden.
SEViX: Welche Knackpunkte kann es bei einer Business Transformation in mittelständischen Unternehmen geben?
Dr. Forster: Nicht selten werden mittelständische Unternehmen aus dem Bauch geführt. Konflikte auf der Führungsebene, häufig nur soziokulturell bedingt, werden nicht pro-aktiv angegangen. Diese finden sich in unterschiedlichen Fronten und Lagern auf entsprechenden Unternehmensebenen wieder und setzen sich dort fort. Es bleibt nur eine Option: Alle ordnen sich dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Transformation unter und legen ihre persönlichen Konflikte bei oder sie ziehen sich aus der Verantwortung zurück.
SEViX: Und was ist entscheidend für die Umsetzung?
Dr. Forster: Die Umsetzung von Maßnahmen und Projekten bei der Business Transformation ist nun entscheidend. Hierbei müssen klare Ziele für Maßnahmen und jeweilige Verantwortliche mit zeitlichen Vorgaben eindeutig definiert sein.
Die Erarbeitung einer Projektorganisation ist grundlegende Voraussetzung des Erfolges von Unternehmensprojekten. Projekte müssen eindeutig definiert und Ziele mit Meilensteinen und Maßnahmen mit Zeitrahmen beinhalten. Sie müssen auch klar und konsequent geführt und auf Wirkung kontrolliert werden. Grundsätzlich empfiehlt sich die Einrichtung eines Project Management Office. Unter diesem sollten alle Transformation-Projekte je nach Funktionsbereich wie Vertrieb, Produktion oder Personal angeordnet und strukturiert sein.
Das Project Management Office ist für die Umsetzung und die Organisation der Projekte verantwortlich und ist in der Regel mit dem hierfür verantwortlichen Business Transformation Manager besetzt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Business Transformation bleibt die Kommunikation, die meist unterschätzt wird. Grundsätzlich gilt, dass gegebene Vereinbarungen „Commitments“ darstellen und nicht gebrochen werden dürfen. Sie sind entscheidend für die Motivation aller am Transformationsprozess Beteiligten
SEViX: Herr Dr. Forster, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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