Kurze Vorstellung
Hanns-Peter Wiese berät mittelständische Unternehmen, Konzerne und Investoren beim Kauf und Verkauf von Firmen, Unternehmensbereichen (Spin-offs) und Beteiligungen. Darüber hin­aus begleitet er Unternehmer und Manager bei Nachfolgeregelungen. Als Geschäftsführer, Partner und Manager von Private-Equity- und Venture Capital-Gesellschaften führte er über 50 Transaktionen in verschiedenen Branchen im In- und Ausland durch. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er Mitglied einer Reihe von Aufsichtsräten und Beiräten. Er ist seit 2015 Kooperationspartner der SEViX® GROUP.
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SEViX: Herr Wiese, wir nähern uns allmählich dem Jahresende. 2018 war erneut ein starkes Jahr für M&A Aktivitäten in Deutschland. Welche Trends sehen Sie für 2019?
Wiese: Vorausgesetzt es entstehen keine weltpolitischen oder -wirtschaftlichen Schockwellen spricht nichts gegen anhaltend starke M&A-Aktivitäten. Einige Player erwarten sogar innerhalb der nächsten 12 Monate einen deutlichen Anstieg. Dafür spricht auch einiges: die Globalisierung schreitet trotz der Handelsstreitigkeiten weiter voran, die digitalen Herausforderungen, Stichwort Industrie 4.0, sind erst teilweise angegangen worden und viele Nachfolgethemen im Mittelstand sind nach wie vor ungelöst. Darüber hinaus treiben niedrige Zinsen und enorme Liquidität in den Märkten weiterhin die Nachfrage. Allerdings mehren sich auch allmählich die Stimmen derer, die die Hausse des Verkäufermarkts zu Ende kommen sehen und Inhabern dazu raten, ihre Planungen zum Unternehmensverkauf nicht mehr auf die lange Bank zu schieben und bevor die Preise anfangen wieder zu sinken.

SEViX: Herr Wiese, warum stehen deutsche Unternehmen nach wie vor derart im Fokus der Investoren?
Wiese: Deutsche Unternehmen stehen als Targets bei fast allen internationalen Investoren ganz oben auf der Prioritätenliste. Das gilt sowohl für strategische Käufer aus der Industrie wie auch für reine Finanzinvestoren. Die Reputationsdelle verursacht durch den Dieselskandal hat dem keinen Abbruch getan und „Made in Germany" ist nach wie vor sehr attraktiv. Das ist an sich auch nicht verwunderlich, da nach wie vor kein Konzern oder Investor, mit Europa im Fokus, an Deutschland als der größten Volkswirtschaft Europas vorbeikommt - auch wenn es den Titel Exportweltmeister eingebüßt hat. Davon abgesehen stehen deutsche Unternehmen nach wie vor für gut ausgebildete Mitarbeiter, innovative Technologien und verlässliches Fertigungs-Know-how.

SEViX: Entsprechen alle Unternehmen Ihrer Meinung nach diesem Idealbild?
Wiese: Schön wäre es. Natürlich nicht. Zwar verfügt Deutschland über viele hervorragend geführte Unternehmen und sog. Hidden Champions, die weltweit an der Spitze in ihren jeweiligen Märkten stehen, aber die Anzahl derer, die an Marktposition verlieren, den Anschluss verpassen oder ohne Nachfolgelösung dastehen, ist leider häufig die bittere Wahrheit. Letzteren bleibt am Ende bestenfalls nur der Verkauf - häufig unter Preis - oder die Geschäftsaufgabe mit einer geregelten Abwicklung/Liquidation oder noch schlimmer die Insolvenz.

SEViX: Was empfehlen Sie diesen Unternehmern, die ihr Unternehmen nicht unter Wert abgeben wollen?
Wiese: Drei Dinge:
  • Eine schonungslose Analyse des Ist-Zustandes, d.h. der Unternehmensstrategie, der Organisation, Strukturen und Prozesse im Unternehmen - auch und gerade im Vergleich zu den führenden Wettbewerbern –
  • Akzeptanz der harten Fakten und
  • den unbedingten Willen, das Ruder wo nötig herum zu reißen – und das unverzüglich und ohne die leider häufig anzutreffende Einstellung „es hat ja noch Zeit“. Wer dazu nicht die Kraft oder die internen Ressourcen hat, muss sich das erforderliche Know-how und die Manpower von extern dazu einkaufen.
SEViX: Welches Dienstleistungsunternehmen können Sie empfehlen die „Braut attraktiver zu gestalten“?
Wiese: SEViX. Die Partner von SEViX bringen hierzu die nötige Erfahrung als Business Transformation Manager mit und entwickeln Aktionspläne und setzen diese um. Solch eine Business Transformation kann dabei folgende Punkte umfassen: Reorganisation, neue Geschäftsprozesse und -beziehungen, Schaffung neuer Geschäftseinheiten, Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen, Zusammenschlüsse oder Kooperationen, Umzug und Umschulung von Mitarbeitern, Schaffung und Nutzung neuer Fähigkeiten, Verbesserung der Mitarbeiterkompetenzen sowie Änderung ihres Verhaltens, ihrer Einstellungen und vor allen Dingen Schaffung gemeinsamer Werte. Wie so etwas in der Praxis erfolgreich ablaufen kann, kann jeder anhand des Buches nachlesen, das wir kürzlich im FAZ Buchverlag zu diesem Thema herausgegeben haben unter dem Titel „Unternehmenswertsteigerung – Business Transformation als Chance“.

SEViX: Herr Wiese, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

In diesem Buch der SEViX® GROUP stellen die Autoren ihre weitreichenden, interdisziplinären Erfahrungen bei der Wertsteigerung von Unternehmen durch Business Transformation dar: Sie zeigen den interessierten Leserinnen und Lesern die unterschiedlichen Herausforderungen der Business Transformation und liefern Lösungsansätze aus der Praxis.

Jede einzelne Business Transformation ist anders. Ihr Erfolg hängt in einem komplexen wirtschaftlichen System entscheidend vom Zusammenwirken der Akteure auf der Meta-Ebene ab. Nach dem Verständnis der Autoren liegt der Schwerpunkt des sogenannten Meta-Managements in der Bereitstellung eines Rahmens für das Unternehmen, der dazu verhilft, die Komplexität einer Business Transformation zu bewältigen.

Die entscheidende Rolle bei jeder Business Transformation spielen die Business Transformation-Manager. Sie folgen ihrer Profession aus Leidenschaft und werden durch Erfolge motiviert. Besonders wenn der Veränderungsprozess auf allen Wertschöpfungsebenen angekommen und durchgeführt wird, vor allem dann, wenn erste Ergebnisse messbar werden. Ein Business Transformation-Manager aus Leidenschaft stellt sich stets gerne neuen Herausforderungen. Diese Rolle gibt ihm immer wieder die Möglichkeit, ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu entwickeln, dieses mit nachhaltiger Wirkung zu implementieren und somit alle Erwartungen an ihn zu erfüllen, schreibt Dr. Thomas Forster.

Business Transformation-Manager verlassen das Unternehmen, nachdem das Unternehmen für die zukünftigen Herausforderungen besser aufgestellt wurde. Sie hinterlassen dem Unternehmen ein resilientes Geschäftsmodell, strukturierte Prozesse, eine positive Unternehmenskultur und einen gesteigerten Unternehmenswert.




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